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F-Zero by Nintendo

F-Zero

Tret auf´s Gaspedal

Es ist das erste Mal, dass die Zukunft in 2D dargestellt wird und trotzdem noch so futuristisch aussieht. Sonst kennt man Autos nur so: Es besitzt vier Räder, die so in jeder Ecke angebracht sind, dass sie bis auf den Boden reichen und soviel Spiel haben, um sich zu drehen und das Gefährt voranzutreiben.

F-Zero_(USA)In diesem Spiel ist es anders: Es gibt weder Räder noch einen Grund überhaupt den Boden zu berühren. Die Autos gleiten über die Strecken und werden mit Turbinen und Flügeln gesteuert. Auf insgesamt 15 Strecken tritt der virtuelle Held gegen drei “starke” Gegner, welche ein individuelles Auto besitzen. Daneben gibt es noch unzählige “kleine” Gegner. Deren Autos sehen aus wie die alten Käfer, halt nur ohne Räder. Dementsprechend sind sie auch langsam und schwer zu überholen. An den Farben dieser Autos erkennt man die Gefährlichkeit: Ist das Auto grün kann es dem Fahrer eine Position streitig machen. Die Orangenen sind sehr langsam und müssen überrundet werden, sie werden sich wohl mit den hinteren Plätzen begnügen müssen. Zum Schluss gibt es dann noch blinkende Käfer. Vor diesen muss man sich in Acht nehmen, denn bei einer Kollision explodieren diese und schleudern quer über die Bahn.

Die vier schnellen Autos sind dagegen viel Robuster. Die Poweranzeige gibt an, wie viel Schaden das Auto noch verträgt. Die Anzeige sinkt, wenn das Auto auf dem Rand der Strecke fährt – dort sind kleine Knubbel, die am besten nicht berührt werden sollten – oder bei der Kollision mit anderen Fahrzeugen. Ist die Anzeige auf Null explodiert das Auto und das Rennen ist vorbei. Auch beim Verlassen der Strecke ist das Rennen mit einer großen Explosion beendet. Diese Detonation kann verhindert werden, wenn sich das Fahrzeug auf Degenerationsbereichen befindet. Man erkennt sie dadurch, das dort ganz viele blinkende Streifen vorhanden sind. Ist das Rennauto in diesem Bereich, kommt ein großes Flugzeug runter welches Strahlen auf das Fahrzeug werfen und die Poweranzeige befüllen.

Zukunft in 2D?

Die Grafik war dato so platt wie die Erde im Mittelalter. Sie wirkt dadurch aber nicht schlecht oder alt. Die vier wählbaren Autos sind komplett verschieden, nicht nur die Werte sind anders, sondern auch das komplette Design. Während eines mit drei großen Turbinen ausgestattet ist, bekommt ein anderes vier kleine und zwei Seitenflügel.

Dagegen zeigen die Strecken nicht so viel Abwechslung viele Streckenteile sind recht winklig, teilweise sogar rechtwinklig. Kurven sind in der Zukunft wohl runde Ecken….

gfs

Aber vielleicht macht auch das gerade den Charme des Spiels aus, mit 500 Km/h um die Ecken zu sausen und dabei noch einen Gegner zu überholen. An den Namen erkennt man schon das Design der Strecke. “Snow White” ist im Namen enthalten, möge bedeutet das, dass die Umgebung weißlich gestaltet ist. Bei “Mute City” soll man angeblich in einer Stadt fahren, aber die nähere Umgebung der Strecke sieht eher aus wie ein riesiger Chip aus der alten SNES. Nur im Hintergrund erkennt man das “City” an der Strecke. Ebenfalls “Death Wind”, die Streckenumgebung sollte eigentlich Gras im Wind darstellen, wirkt aber eher wie grünes Wasser mit großen Wellen. Aber diese grafischen Mängel sind halb so schlimm, da man bei der Geschwindigkeit und der teils schwierigen Strecken keine Zeit hat genau auf die Umgebung zu achten.

Auch der Sound ist für heutige Standards sehr einfach gehalten, lässt aber durch 8-Bit-Technik und Synthesizer die Zukunft durch den Fernseher sprießen. Die Melodie ist immer gut auf die Strecken abgestimmt. Bei den Winterstrecken ist ein hoch von Winter aus der Musik zu hören, während die Stadtstrecken etwas schneller sind.

Classic- oder Gamecube-Controller?

Bei F-Zero ist es recht egal, welchen Controller man nutzt, aber es sind nur diese beiden Varianten möglich. Von den Einstellungen her ist es leichter den Classic-Controller zu nutzen, wer diesen aber nicht besitzt kann auch mit dem alten Gamecube-Controller vorlieb finden. Da ist nur das Problem, das dort nicht der A-Knopf zur Beschleunigung ist, sondern der – sonst immer zum Bremsen gedachte – B-Knopf. Mit den Schultertasten neigt sich das Fahrzeug in die entsprechende Richtung und ist auch so in der Lage diagonal zu fahren. Die Steuerung kann je nachdem, wie man es gerne möchte, mit dem Steuerkreuz übernommen werden, aber auch mit dem 3D-Joystick. Für das richtige SNES-Feeling ist das Steuerkreuz ratsam, aber der Joystick ist nicht minder gut.

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